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EMC

EN 55032 / CISPR 32 Klasse A RE Grenzwerte

Anforderungen an die gestrahlte Störaussendung für Klasse-A-Geräte (Ältere EN 55022 / CISPR 22 Grenzwerte sind identisch)

Diese Tabelle detailliert die Grenzwerte der gestrahlten Störaussendung (RE) für Klasse-A-Geräte gemäß EN 55032 / CISPR 32 und der älteren EN 55022 / CISPR 22 Standards für Messungen bis 1 GHz und über 1 GHz. Die Grenzwerte sind identisch.

Visualisierungskurve der Grenzwerte
Grenzwerte für Klasse-A-Geräte
Pegel in dB(µV/m). Horizontal scrollen für weitere Daten.
Abschnitt Frequenz (MHz) Messumgebung Messentfernung (m) Detektor / Bandbreite Grenzwerte
Up to 1 GHz
A2.1 30 to 230 OATS/SAC 10 Quasi Peak / 120 kHz 40
230 to 1 000 OATS/SAC 10 Quasi Peak / 120 kHz 47
A2.2 30 to 230 OATS/SAC 3 Quasi Peak / 120 kHz 50
230 to 1 000 OATS/SAC 3 Quasi Peak / 120 kHz 57
A2.3 30 to 230 FAR 10 Quasi Peak / 120 kHz 42 to 35
230 to 1 000 FAR 10 Quasi Peak / 120 kHz 42
A2.4 30 to 230 FAR 3 Quasi Peak / 120 kHz 52 to 45
230 to 1 000 FAR 3 Quasi Peak / 120 kHz 52
Above 1 GHz
A3.1 1 000 to 3 000 FSOATS 3 Average / 1 MHz 56
3 000 to 6 000 FSOATS 3 Average / 1 MHz 60
A3.2 1 000 to 3 000 FSOATS 3 Peak / 1 MHz 76
3 000 to 6 000 FSOATS 3 Peak / 1 MHz 80

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Testaufbau & Technische Übersicht

Technischer Leitfaden für gestrahlte Störaussendungen von Multimediageräten (Klasse A)

Technischer Überblick: Schutz von Funkdiensten

Die Norm EN 55032 (abgeleitet von der CISPR 32) regelt die elektromagnetische Verträglichkeit von Multimediageräten (MME). Heute hat die EN 55032 / CISPR 32 die älteren ITE-Normen EN 55022 und CISPR 22 abgelöst. Da die RE-Grenzwerte der Klasse A zwischen den alten und neuen Normen identisch sind, gelten die hier dargestellten Grenzwerte gleichermaßen für Bewertungen nach EN 55022 / CISPR 22.

Grenzwerte für die gestrahlte Störaussendung (RE) sind so definiert, dass sie elektromagnetische Störungen verhindern, die den Empfang von Radio-, Fernseh- und anderen drahtlosen Kommunikationsdiensten in Wohn-, Geschäfts- und Industrieumgebungen beeinträchtigen könnten. Die Begrenzung dieser Emissionen ist für den Schutz und die Integrität des Frequenzspektrums von entscheidender Bedeutung.

Messkonfiguration: Antennenhöhenscan und Prüfabstand

Die Messung der gestrahlten Störaussendung nach EN 55032 erfolgt auf einem Freifeldmessplatz (OATS) oder in einer Absorberhalle (SAC). Der Prüfling (EUT) wird auf einem nichtmetallischen Drehtisch platziert – bei Tischgeräten in einer Höhe von 0.8 m, bei Standgeräten in einer Höhe von 1.5 m.

Während der Messung rotiert der Drehtisch um 360 Grad, und die Empfangsantenne wird kontinuierlich in der Höhe zwischen 1 m und 4 m abgetastet. Die Messungen werden in einer Entfernung von 3 m oder 10 m durchgeführt, um die maximale Feldstärke zu ermitteln. Zur Umrechnung von Grenzwerten zwischen 3 m und 10 m können Sie unseren Messdistanz-Rechner verwenden.

Interpretation der Grenzwerte: Klasse A vs. Klasse B

Die EN 55032 unterscheidet zwischen Klasse-A-Geräten (für den Einsatz in industriellen, professionellen oder gewerblichen Umgebungen) und Klasse-B-Geräten (für den Einsatz in Wohnbereichen).

Die Grenzwerte der Klasse A sind weniger streng, da im gewerblichen Bereich ein höherer tolerierbarer Störpegel angenommen wird. Im Gegensatz dazu sind die Klasse-B-Grenzwerte im gesamten Frequenzbereich um etwa 10 dB strenger ausgelegt, um den Funkempfang in Wohngebieten zu schützen. Geräte, die zwar die Anforderungen der Klasse A, nicht aber der Klasse B erfüllen, dürfen nicht für die Nutzung in Wohnbereichen vertrieben werden und müssen einen entsprechenden Warnhinweis tragen.